
Fokus Ausbildung
Elektrisierende Ausbildungschancen
Physik fasziniert dich. Du bist neugierig, experimentierst gerne, interessierst dich für naturwissenschaftliche Zusammenhänge und Mathe ist null Problem für dich. Dann ist ja alles klar und einer beruflichen Zukunft mit Physik steht nichts im Wege - bis auf eine Tatsache: Du findest, du hast nun lange genug die Schulbank gedrückt, viel (Theorie) gelernt und willst jetzt eigentlich nur eins: Praxis plus Physik! Die Lösung: eine Berufsausbildung. Denn für Physik musst du nicht zwingend studieren und auch mit einem Ausbildungsberuf sind deine Chancen glänzend, denn interessierte junge Menschen werden in wichtigen Branchen wie der IT- oder Elektroindustrie ebenso händeringend gesucht wie in der Medizintechnologie.
Physiklaborantin — Genauigkeit gefragt
Deine Ausbildungszeit in Betrieb und Berufsschule beträgt 3,5 Jahre
und du erlernst Fähigkeiten, die du in diesem Job brauchst: beispiels-
weise physikalische Messungen und Versuchsreihen durchzuführen,
Versuchsanlagen aufzubauen und Messungen vorzubereiten sowie
deren Durchführung und Dokumentation zu realisieren. Als Physiklaborantin
arbeitest du hauptsächlich in physikalischen Laboratorien an Hochschulen
und physikalischen Forschungsinstituten. Gefragt bist du auch in Unternehmen der Elektro-, Maschinenbau-, Glas- oder Baustoffindustrie oder im
Maschinen- und Anlagenbau. Spannend sind auch Tätigkeitsfelder in Entwicklungsabteilungen der Luft- und Raumfahrttechnik.
Physikalisch-technische Assistentin — Physik und Technik eng verknüpft
Deine Ausbildung an einer Berufsfachschule oder einem Berufskolleg dauert zwei bis vier Jahre. Als ausgebildete Physikalisch-technische Assistentin unterstützt du Physikerinnen und Physiker sowie Ingenieurinnen und Ingenieure bei der Durchführung und Auswertung physikalisch-technischer Untersuchungen. Du arbeitest entsprechend in der Forschung und Entwicklung, zum Beispiel im Bereich Natur- oder Ingenieurwissenschaften, aber auch in Unternehmen der Elektroindustrie sowie des Fahrzeug- oder Maschinenbaus.
Technikerin der Fachrichtung Physiktechnik — clever weiterbilden
Nach einer zwei- bis vierjährigen Weiterbildung zur staatlich geprüften Technikerin der Fachrichtung Physiktechnik an Fachschulen übernimmst du Aufgaben in Forschung, Entwicklung und Produktion für Anwendungen der Mess- und Regeltechnik, für neue physikalische Mess- und Analyseverfahren sowie für elektrische, optische und magnetische Untersuchungs- und Prüfverfahren. Du arbeitest in naturwissenschaftlichen oder mathematischen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen oder in Firmen der physikalischen bzw. technischen Untersuchung und Beratung. Tätigkeitsfelder findest du aber auch in der Verfahrens- und Regelungstechnologie, beispielsweise bei Herstellern von elektrischen Mess-, Steuerungs- und Regelungseinrichtungen, im Elektromaschinen- oder im Fahrzeugbau.
Du siehst, es gibt spannende Möglichkeiten, auch ohne Studium deine berufliche Zukunft mit Physik zu gestalten.
Klick dich schlau:
Wegweisende Informationen über eine Berufsausbildung im Bereich Physik findest du unter: www.aubi-plus.de; www.jumpforward.de; www.ausbildungplus.de; http://berufenet.arbeitsagentur.de.